Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin

1. Warum sollte man an der HU-Berlin studieren ?

Die Frage muß letztendlich jede(r) angehende(r) StudentIn selbst für sich beantworten. Im folgenden gebe ich einige Vorteile an, die mich dazu bewogen haben, das Informatikstudium an der HU zu absolvieren.

Zuerst verfügt die Humboldt-Universität über einen hervorragenden Ruf, der auch außerhalb von Berlin und auch im europäischen Ausland und in weite Teile Asiens und USA bekannt ist.
Dies führt dazu, dass in den meisten Ländern der erworbene Abschluß anerkannt wird und somit eine internationalen Berufskarierre möglich ist.

Das Institut für Informatik von der HU ist seit 1999 in Adlershof und gilt als eines der modernsten Einrichtungen der Informatik in ganz Deutschland.

John-von-Neumann-Haus in Adlershof

Desweiteren gibt es an der HU eine vielzahl interessanter Forschungsprojekte. So nimmt regelmäßig ein Team des Lehrstuhls für Künstliche Intelligenz am RoboCup, eine Weltmeisterschaft für fußballspielende Eibos, teil.
Der Lehrstuhl für Signalverarbeitung arbeitet direkt an der technischen Ausrüstung der International Space Station (ISS) mit.
TeleTeaching sowie Agentensysteme und viele Projekte mehr sorgen für ein breites Tätigkeitsfeld.

 

2. Aufbau des Informatikstudiums an der HU-Berlin

Der Studiengang Diplom-Informatik wird in der Regel nach 9 Semestern abgeschloßen.
Das Studium ist in Grund- und Hauptstudium unterteilt. Im Grundstudium werden Grundlagen für das wissenschaftliche Arbeiten gelegt.

    2.1. Grundstudium (4 Semester)
    2.2. Hauptstudium (4 Semester)
    2.3. Diplomarbeit (1 Semester)

2.1. Grundstudium :
(Insgesamt 4 Fächer im Hauptfach + Nebenfach)
    1. Praktische Informatik
    2. Theoretische Informatik
    3. Technische Informatik
    4. Mathematik
    5. Nebenfach

2.2. Hauptstudium :
  • persönlichen Studienschwerpunkt aus den 3 ersten Fachbereichen wählen
  • Nebenfach wird weitergeführt

2.3. Diplomarbeit :
  • beruht auf Studienarbeit aus dem 8. Semester
  • Thema nach Vergabe oder Absprache

3. Informatik - Ein Studium für echte Kerle ?

  • Weniger als ein Viertel der Studenten sind weiblich :-(
  • Obwohl die Attraktivität des Berufs ist für Männer und Frauen gleichermaßen gegeben ist.

4. Zeitaufwand

Wer kennt es nicht, dass Klischee vom Studenten der erst um 12 zur Uni geht, um dann wieder um 16 Uhr zuhause zu sein ? - Wer Informatik an der HU studiert, wird schnell merken, dass die Humboldtianer den Begriff Ganztagsstudium ernst nehmen und auch umsetzen.

Neben den Vorlesungen kommt die Zeit für Praktika, Übungen und Lernen hinzu, wobei ein 10 bis 12 Stunden-Tag eher die Regel als die Ausnahme ist.

  • pro Vorlesung ca. 2 Stunden Nachbearbeitung
  • Praktika, Übungen und Lernen
  • 8 - 12 Stunden pro Tag

5. Was braucht man als ein Informatikstudent ?

    0. Affinität zur Informatik
      Ohne einen gewissen Hang technische Sachen verstehen zu wollen, wird man auf Dauer die Informatik nicht studieren können. Gewiss ist die Informatik nicht mit einer Ingenieurswissenschaft gleich zusetzen, dennoch kommt man im Studium ohne Neugier zum technisch Machbaren nicht aus.

    1. Konzentrationsfähigkeit
      Die braucht man nicht nur, um täglich mehrere 90-minütige Vorlesungen effizient mitverfolgen zu können, sondern auch zur Lösung von diversen Hausaufgaben. Denn sonst können schnell aus 6 Stunden, die die Lösung einer Aufgabe benötigen könnte, 10-12 werden.

    2. Gute Englischkenntnisse
      Der Internationale Ruf lockt natürlich auch Studenten und Professoren aus dem nichtdeutschsprachigen Raum an. Wer auf eine englische Frage eines Japanischen Mitstudenten nicht mit einem Schulterzucken antworten oder dem amerikanischen Professor eine Frage stellen will, sollte mindestens so gut Englisch sprechen, dass er ohne größere Mühe einen komplexen Sachverhalt fließend wiedergeben kann. Natürlich ist auch die meiste Literatur in Englisch, da die Deutsche Fassung meist schon nicht mehr aktuell ist.

    3. Teamarbeit
      Viele Aufgaben sind dafür gedacht, sie in einer Gruppe zu lösen. Wer also nicht eine Aufgabe allein machen will, die eigentlich für drei Personen gedacht war, sollte sich schnell an Teamarbeit gewöhnen. Wobei Teamarbeit nicht darin besteht, dass zwei sich einig sind, dass alles der dritte macht ;-)

    4. Ein klein wenig Mathematikverständnis...
      Die formale Mathematik spielt an sich nur im Grundstudium eine wesentliche Rolle. Danach erscheint sie nur noch in sehr praktischer Anwendung (Signalverarbeitung oder Ähnliches). Wer hier auf das Wissen aus dem Leistungskurs Mathematik zurückgreifen kann, hat einen klaren Vorteil. Insgesamt sollte man schon in der Lage sein, Zusammenhänge mathematisch formal erfassen und beweisen zu können.

    5. Effizientes Zeitmanagement
      Es ist offensichtlich, dass man bei einen 8-10 stündigen Arbeitstag nicht ohne ein gutes Zeitmanagment auskommen wird, wenn man noch ein Leben nach der Uni führen will. Verbessern Sie daher Ihre Arbeitstechniken, die Sie sich im Abitur angewöhnt haben.

6. Mehr Informationen...

Studienfachberatung:
Informatik (Dipl., Magister, Magister-NF): Prof. Dr. Bodo Hohberg
Tel.: 2093 3068, Raum IV 411
E-Mail : hohberg@informatik.hu-berlin.de
Sprechzeit: Do 14.00 - 15.00 Uhr

Informatik (Lehramt): Prof. Dr. Egmar Rödel
Tel.: 2093 3079, Raum IV 401
E-Mail : roedel@informatik.hu-berlin.de
Sprechzeit: Di 13.00 - 14.00 Uhr

Studentische Studienberatung: Sven Herschel
Tel.: 2093 3161, Raum IV.106
E-Mail : studienberatung@informatik.hu-berlin.de
Sprechzeit: nach Vereinbarung und immer per Mail

Einschreibung :
Referat Studentensekretariat (Einschreibung), Unter den Linden 6
A-He Zi 1040 (A-He) Tel. 20 93 23 78
Hi-P Zi 1041, Tel. 20 93 27 08
Q-Z Zi 1042, Tel. 20 93 27 14

BAföG :
Amt für Ausbildungsförderung (BAföG-Amt)
Behrensstr. 40/41
Tel.: 202 45-0

Die HU im Internet :
www.HU-Berlin.de

Das Institut im Internet :
www.Informatik.HU-Berlin.de

AudiMax :
Die Hochschulzeitung im Netz mit vielen Tipps und Tricks für Studis www.AudiMax.de

Student.de :
das Portal für Studenten www.Studenten.de


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