Turbo Pascal - Teil 4
Viele Algorhitmen müssen oft wiederholt werden um nutzbar zu sein.
Daher lernen Sie nun die Schleifenformen unter Turbo Pascal kennen.
Die FOR - TO - DO - Schleife
Mit Hilfe der For-To-Do-Schleife ist es möglich, Anweisungen
begrenzte Male zu wiederholen.
Es wird automatisch ein Zähler je Durchgang um eins erhöht. Der
Start- und Endwert wird vom Programmierer festgelegt. Wird der Endwert
erreicht, so bricht die Schleife automatisch ab.
Der Syntax für die For-To-Do-Schleife lautet :
for Laufvariable := Anfangswert to Endwert do Anweisung;
Im folgenden Beispiel soll 5 mal ein Text auf dem Bildschirm
ausgegeben werden.
Beispiel :
Program Schleife;
uses crt;
Var a : integer;
Begin
clrscr;
for a := 1 to 5 do
writeln(' Hello World !');
End.
Die Laufvariable darf nur von den Datentypen Integer, Byte, Char und
Boolean sein.
Sollen mehrere Anweisung wiederholt werden, so sind diese in eine
Verbundanweisung zusammen- zufassen.
Benutzt man anstelle to das Wort downto in der Schleifenanweisung,
so wird die Laufvariable je Durchgang um eins erniedrigt.
Merkmale der For-To-Do-Schleife
Die For-To-Do-Schleife zählt eine Laufvariable von einem
Anfangs- bis zu einem Endwert.
Die Laufvariable wird mit Hilfe von To aufwärts und mit Downto abwärts gezählt.
Als Laufvariable kommen nur Daten vom Typ Integer, Byte, Char
oder Boolean in Frage.
Die WHILE - DO - Schleife
Die While-Do-Schleife wird solange durchlaufen, wie die gesetzte Bedingung wahr ist.
Der Syntax dieser Schleife ist :
While Bedingung do Anweisung;
Will man den Syntax der Schleife umgangssprachlich erklären, so
wäre folgender Satz passend :
"Wiederhole, solange die Bedingung wahr ist, die Anweisungen" .
Ein Beispiel wird die Funktionsweise der Schleife verdeutlichen.
In diesen Beispiel soll ein Text solange auf dem Bildschirm ausgegeben
werden, bis eine beliebige Taste gedrückt wird.
Der Befehl KeyPressed muß daher an dieser Stelle eingeführt werden.
Die Anweisung KeyPressed überprüft die Tastaturpuffer und gibt den
Wert True zurück, wenn sie einen Wert enthalten (also eine Taste gedrückt wurde).
Beispiel :
Program Schleife2;
uses crt;
Begin
clrscr;
while not KeyPressed do
write(' Test ');
End.
Sollen mehrer Anweisungen wiederholt werden, so sind diese als Verbundanweisung
zusammenzufassen.
Merkmale der While-Do-Schleife
Die Bedingung der While-Do-Schleife muss ein boolscher Ausdruck sein.
Eine Schleife wird solange durchlaufen, wie die Bedingung wahr ist.
Sollen mehrere Anweisungen in eine While-Do-Schleife integriert
werden, so sind sie in einer Verbundanweisung zusammenzufassen.
Die Repeat - Until - Schleife
Im Gegensatz zu den vorangegangenen Schleifentypen erfolgt die
Überprüfung der Schleifenbedingung erst am Ende der Schleife.
Die umgangssprachliche Übersetzung wäre : "Wiederhole die Anweisungen
bis die Bedingung wahr ist" .
Der Syntax hat folgende Struktur :
repeat
Anweisung1
Anweisung2
until Bedingung;
Zwischen repeat und until können mehrere Anweisungen eingeschlossen sein, ohne eine
Verbundanweisung zu nutzen.
das Beispiel aus der While-Do-Schleifen-Erklärung soll auch hier dazu
dienen die Funktionsweise deutlich zu machen.
Beispiel :
Program Schleife3;
uses crt;
Begin
clrscr;
repeat
write(' Test ');
until KeyPressed;
End.
Da die Schleifenbedingung erst am Ende der Schleife überprüft wird,
wird es mindestens einen Schleifendurchgang geben.
Merkmale der Repeat-Until-Schleife
Die Bedingung einer Repeat-Until-Schleife muss ein boolscher Ausdruck sein.
Die Schleife wird solange durchlaufen, bis die Bedingung wahr ist.
Es wird unter allen Umständen mindestens ein Durchlauf ausgeführt.
Innerhalb des Schleifenkörpers können beliebig viele Anweisungen stehen.
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