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Turbo Pascal - Teil 1Klare Sprachstrukturen, verständliche Sprachelemente und eine einfache Handhabung kennzeichnen die Programmiersprache PASCAL und machen sie zum idealen Einstiegswerkzeug in die Programmierung. Durch die konsequente Weiterentwicklung der Sprache und der Programmierumgebung bis zur heutigen Version Turbo Pascal 7.0 von Borland, ist diese Sprache auch zum professionellen Handwerkszeug avanciert.
Die vereinfachte Programmstruktur unter TP 6.01.) Der Programmkopf 2.) Der Deklarationsteil 3.) Der Anweisungsteil
Mit dem Schlüßelwort Program gefolgt von den benutzerdefinierten Namen wird der Programmkopf eingeleitet. Der Name ist nur beschränkt frei wählbar,da es einige reservierte Begriffe in Turbo Pascal gibt. Diese Begriffe können nicht verwendet werden :
Wichtig : Jede Turbo Pascal-Anweisung wird mit einem Semikolion (;) beendet ! Aber (live ain't easy) es gibt auch die ein oder andere Ausnahme ,welche Sie noch kennenlernen werden . Innerhalb des Programmkopfes wird auch,durch die Uses - Anweisung, die benötigte Bibliothek aufgerufen. In den Bibliotheken sind u.a. einige Befehle und Prozeduren festgelegt. Beispiel für einen Programmkopf :
Program Test;
In diesen Teil des Programms werden Vereinbarungen mit dem Computer getroffen ( deshalb in mancher Literatur auch Vereinbarungsteil genannt ). So werden u.a. Konstanten festgelegt ... Beispiel für eine Konstantenfestlegung :
const ... oder es können Variablen deklariert werden . Beispiel für eine Variablendeklaration :
VAR Die Variablen werden bestimmten Datentypen zugeordnet.
Weitere numerische Datentypen, die auch Teilmengen von REAL vertreten und ebenfalls nur als ganzzahlig definiert sind :
3.) Der Anweisungsteil
Im Anweisungsteil werden dem Computer Befehle übergeben, die er
ausführen soll.
Der Anweisungsteil wird eingeleitet mit einem : Wichtig : Achten Sie auf den Punkt nach der End-Anweisung.
Zwei der wichtigsten Befehle die Sie kennen sollten sind write und read. Diese beiden Anweisungen ermöglichen es Ihnen Informationen auszugeben oder einzulesen. Sie haben damit also die Möglichkeit direkt den User anzusprechen. Möchten Sie beispielsweise den User begrüßen, so würde der Befehl vermutlich folgendermaßen lauten : write('Guten Tag !'); Beachten Sie bitte den Syntax des Befehls und vergeßen Sie das Semikolion(;) nicht ! Alles was innerhalb der Hochkoma(' ') steht wird auf dem Monitor erscheinen. Möchten Sie beispielsweise den Namen des Users erfahren so könnten Sie das auf folgende Weise tun : write(' Bitte geben Sie Ihren Namen ein !'); read(Name); Der Befehl veranlaßt den Rechner dazu auf eine Eingabe des Users zu warten. Der User kann dann Daten oder Informationen eingeben dessen Eingabe er mit dem Drücken der Enter-Taste bestätigen muß. Die Befehle WriteLn und ReadLn haben die selben Eigenschaften wie write und read mit dem Unterschied, daß der Cursor nach der Ausgabe eine Zeile tiefer springt.
Program Rechner;
uses crt;
Var a,b,Inhalt : integer;
BEGIN
clrscr;
writeln('********Fläscheninhalt eines Rechtecks********');
writeln;
writeln;
write('Geben Sie die Länge von Seite a ein : ');
readln(a);
write('Geben Sie die Länge von Seite b ein : ');
readln(b);
Inhalt := a*b;
writeln('Der Flächeninhalt beträgt ',Inhalt,' Fläscheneinheiten .');
writeln;
writeln(' Weiter mit Enter !!');
readln;
END.
Den Quellcode mit Notizen versehen...
Wie Sie sicherlich bemerkt haben, ist das erste Programmbeispiel mit Kommentaren
versehen.Diese Kommentare sind mit geschweiften Klammern ( {} ) umgeben.
Dies verhindert, daß der Compiler versucht Ihr Kommentar zu übersetzen.
Sie können Kommentare auch mit einem Schrägstrich + Stern kennzeichnen,
anstatt die geschweiften Klammern zu benutzen : Es ist günstig Programme zu dokumentieren, damit die Wartung einfacher fällt. Sie brauchen zwar nicht jede Programmzeile zu erläutern, allerdings sollten Sie die Aufgaben der Variablen,Proceduren etc. kommentieren. Im zweiten Teil des Turbo Pascal WorkShops werden Sie Befehle kennenlernen, mit denen Sie die Bildschirmausgabe beeinflussen, sowie Befehle mit denen Sie Berechnungen durchführen können.
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